Schulgeschichte III

Schule um 1950

Juli 1945 alle im 3. Reich belasteten Lehrer wurden enlassen und Neulehrer eingestellt

1946 erhielt die deutsche demokratische Schule mit dem „Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule“ ein neues Gepräge

1947 betrug die Schülerzahl 1229

1950 nach Gründung der DDR trat das politische Profil der Schule stärker hervor

vom 23. bis zum 30.07. fand eine Festwoche zur 50-jährigen Schulweihe statt

1956 Werk- und Schulgartenunterricht werden eingeführt

1958 der polytechnische Unterricht begann, die Gersdorfer Schule wird Mittelschule, mit 838 Schülern

1962 spielten Schüler das Theaterstück „Die Geschichte vom Kalif Storch“, Maler Heinz Tetzner fertigte mit Lehrern das Bühnenbild

1967 wurde vor der Schule ein Gedenkstein für Erwin Hartsch gesetzt

1976 wird der neue Schulhort an der Turnerstraße (heute Jugendklub) übergeben

1989/90 das Jahr der Wende: Kinder- und Jugendverbände werden aufgelöst, die Zusammenarbeit mit den Patenbrigaden in Betrieben gibt es nicht mehr, das Parteilehrjahr für Lehrer und die Pionier- und FDJ-Nachmittage für Schüler fielen weg

2. Dezember 1989 letztmaliger Unterricht an einem Sonnabend!

September 1990 die neue Schulleitung nimmt ihre Arbeit auf

1990/91 wurden 464 Schüler in 23 Klassen von 46 Lehrern unterrichtet, mit der Albert-Schweitzer-Schule in Altlußheim wurde ein Partnerschaftsvertrag geschlossen, an der Schule werden umfangreiche Sanierungs-und Renovierungsarbeiten durchgeführt

1992 das Sächsische Schulgesetz tritt in Kraft, es gibt nun eine Grundschule und eine Mittelschule

1995 lernten 243 Schüler an der Grundschule und 241 Schüler an der Mittelschule, die Schülerzeitung „Ärwin“ erblickt das Licht der Welt

1998 erhält die Schule über die Aktion „Schulen ans Netz“ einen Internetzugang

2000 die Schule feiert die 100 jährige Schulweihe, es lernen 155 Schüler an der Grundschule bei 11 Lehrerinnen, und 254 Schüler an der Mittelschule bei 19 Lehrern